[Rezension] Torn – eine Liebe zwischen Licht und Dunkelheit| Band 2 | Jennifer L. Armentrout

Hallihallo ihr Lieben!
Gerade bin ich wieder total auf einer Jennifer L. Armentrout-Welle. Zuerst mit „Torn“ und nun auch „Revenge“ (das Spin-Off Buch zu Obsidian!!!!) bin ich gerade wieder richtig verliebt in ihre Bücher und würde am liebsten noch ein paar lesen. „Torn“ ist übrigens der zweite Teil der Reihe über Ren und Ivy, meine Rezension zu Band eins verlinke ich euch hier. Bei diesem hübschen Büchlein handelt es sich übrigens um ein Rezensionsexemplar, wobei wir uns natürlich recht herzlich beim Bloggerportal und dem Heyne Verlag bedanken (:

Und jetzt, da ich es endlich getan hatte, stellte sich heraus, dass alles, was ich über mich zu wissen geglaubt hatte, eine Lüge war. (S. 91)

Was würdest du tun, wenn du plötzlich erfährst, dass dein Leben auf einer Lüge aufgebaut gewesen ist, du nie die Person gewesen bist, die du dachtest zu sein? Wenn dich deine Freunde belogen haben, dir die Wahrheit verschwiegen haben? Würdest du aufgeben? Dich zurückziehen? Die Welt ihrem Schicksal überlassen? Nich mit Ivy Morgan. Als sie davon erfährt, dass sie eines der gefährlichsten Wesen überhaupt ist und für den Untergang der Menschheit in Kürze zur Verantwortung gezogen werden könnte, muss die selbstbewusste, starke Frau einige Entscheidungen treffen, denn Aufgeben kommt trotz allen Hindernissen nicht in Frage: Wen weiht sie ein, bei wem lässt sie es sein? Wer sind Freunde, wer Feinde? Doch als sich die Geheimnisse rund um den Orden und die Fae häufen, braucht Ivy plötzlich ungeahnte Unterstützung. Bei wem wird sie diese finden? Noch ahnt die junge Frau immerhin nicht, dass ihre Welt bald in Schutt und Asche liegen wird, nichts mehr so sein wird wie zuvor …

Ich gebe „Torn – Eine Liebe zwischen Licht und Dunkelheit“ 4,5 von 5 Sternen.

Und was für eine Fortsetzung das gewesen ist!!! Ich schwitze immer noch, bin von Schweißausbrüchen gequält worden und alles nur wegen Ivy und sagen wir, ihren „Problemchen“. Die Verniedlichungsform wird alles besser machen, wenn man davon ausgeht, dass das Mädchen im Laufe von Teil zwei gegen übernatürliche Wesen, nahestehende Freunde und was noch am schlimmsten ist, gegen sich selbst kämpfen muss.

Zu Allererst aber muss ich mit einem Teil beginnen, der mir selbst unglaublich am Herzen liegt: Ich habe Ivy wirklich unglaublich bewundert. Sie hätte so leicht schwach werden, aufgeben können, das hätte alles so viel einfacher gemacht, aber sie hat weitergekämpft. Nicht für sich, vielleicht wegen Ren, aber vor allem für all die anderen Menschen auf der Welt, alle die sie nicht kennt, nie kennenlernen wird. Vielleicht ist es ihr Kampfgeist gewesen, der mir während einer auslaugenden Prüfungsphase täglich neue Kraft gespendet hat.

Ich musste nichts von alledem alleine durchstehen. Ich war innerlich nur ein klein wenig angeknackst, aber nicht zerbrochen. (S. 446)

Dann bleiben wir gleich bei Ivy, die aufgrund ihres Doppellebens in Teil 2 unglaublich leidet. Die Uni bleibt auf der Strecke, was Ivy sehr mitnimmt, allerdings hat diese eben nicht die größte Priorität, wenn ein Faeprinz droht, die Welt zu übernehmen. Das Mädchen muss also bei der Sache bleiben, sich keine Ablenkungen erlauben und findet auch schon bald Erschreckendes über ihre Herkunft und vor allem das Geheimnis der Fae. Doch wie soll sie auf all das reagieren? Hat sie überhaupt die Möglichkeit, gegen übernatürliche Wesen zu bestehen, ihnen zu zeigen, dass sie eben nicht irgendwer, sondern die einzig wahre Ivy Morgan ist. Ohne Unterstützung hat sie womöglich keine Zukunft, aber dafür gibt es doch immer noch Ren, oder?

Ich wandte den Kopf ab und schnaubte. „Du wirst mich nicht brechen.“ „Ist das so? Ich denke, ich bin bereits auf gutem Wege dahin.“ (S. 331)

Ren nimmt in Torn eine etwas sonderbare Rolle ein. Auf eine schräge Art lernen sich Ivy und er immer näher kennen, doch das Mädchen hat Angst davor, Ren ihr wahres Ich zu präsentieren. Sie zweifelt an seiner Loyalität ihr gegenüber und denkt, dass er sich in erster Linie dem Orden und seiner Vormachtstellung gegenüber verbunden fühlt. Soll sie ihm nun vertrauen? Soll sie ihn zwischen sich und dem Orden entscheiden lassen? Ich muss gestehen, deswegen ist Ren am Anfang von Torn auch nicht unbedingt der gewesen, den ich in meiner Vorstellung aus Teil eins gekannt habe, doch gegen Ende hin wird er wieder ganz der Alte (:

Neben Ivy und Ren gibt es auch viele weitere Charaktere, die man in Torn besser kennenlernt. Generell ist durchaus zu sagen, dass die Personen noch einmal vielschichtige werden. Viele von ihnen überraschen den Leser, ziehen ihn ins Buch und fesseln ihn. Die Charaktere sind denke ich tatsächlich der Hauptgrund gewesen, warum ich dieses hübsche Büchlein so schnell durchgelesen habe, nicht mehr aufhören konnte, vom Adrenalin gepackt. Ich möchte dazu gar nicht mehr viel sagen, außer, dass ihr euch auf einige interessante Handlungen und Wendungen freuen dürft.

„Du brauchst dich nicht bei mir zu bedanken“, unterbrach Tink mich. „Freunde tun das füreinander. Und wir sind die allerbesten Freunde.“ (S. 405)

Lob Nummer 1 wäre also abgehackt. Kommen wir zu Nummer 2. Dem Schreibstil. *seufz* Jennifer L. Armentrout ist für mich eine sehr sonderbare Autorin. Ja, ich zähle sie durchaus zu meinen Lieblingsautorinnen, trotzdem haben Lilli und ich auch schon wirklich schlechte Bücher von ihr gelesen. Ich meine so richtig schlecht. Schlecht, schlecht. So auf dem Niveau befinden wir uns. Es ist ja fast so weit gewesen, dass ich sie aus meiner Lieblings-Autorinnen-Liste streichen hätte wollen und am besten nie mehr ein Buch von ihr in die Hand nehmen hätte wollen, und jetzt das: Der Schreibstil ist wieder so gewesen, wie ich ihn in der Obsidian-Reihe genossen habe. Leicht. Spannend. Atemberaubend. Gut finde ich einen Schreibstil, sobald die Autorin/der Autor es schafft, dass man in ein Buch tatsächlich eintaucht, die Seiten vergisst, die Uhrzeit vergisst. Nur noch wissen will, wie es weiter geht, was nun passieren wird. Und genau das ist der lieben Jennifer gelungen. Zuerst in „Torn“ und später auch bei „Revenge“, das ich gleich im Anschluss gelesen habe und mich verzaubert hat.

„Ich bin Ivy Morgan. Ich bin ein Mitglied des Ordens. Ich bin ein Mensch, und ich sauge keine anderen Menschen aus.“ (S. 335)

Und sonst so? Neben all diesen Dingen habe ich mich ja auch tatsächlich in das Abenteuer verliebt, das Ivy und Ren erleben und durchleben. Es ist wirklich unglaublich spannend gewesen, unvorhersehbar, gespickt von Wendungen, die alles verändert haben. Ich habe mich einfach mitgerissen gefühlt, als Ivy immer mehr über diese sonderbare Welt herausgefunden hat, sich geöffnet und Geheimnisse erfahren hat. Man ist zwischen Ivys Verzweiflung und den sonderbaren Veränderungen hängen geblieben, es ist mir einfach unmöglich gewesen, aufzuhören, das Buch zur Seite zu legen. Und meine Augen haben bei all diesen Beschreibungen zu leuchten begonnen, ich habe mich in Ivys Welt, in New Orleans durch die liebe Jennifer tatsächlich zu Hause gefühlt♥︎.

Mit Ivy auf Abenteuer zu gehen ist auf jeden Fall spannend und großartig. Auch in Band zwei bin ich von dem Plot und den Charakteren unglaublich überzeugt. Ich würde ja sogar sagen, dass mich die Personen, vor allem einige Nebencharaktere sehr in ihren Bann gezogen haben und demnach noch facettenreicher in Vergleich zu Band 1 geworden sind. Auch die Geschichte an sich hat mich mitgezogen. Die Handlungen sind vielschichtig und von vielen überraschenden Wendungen geprägt, die mich kopfschüttelnd zurückgelassen haben! Ich sage also, die Fortsetzung von „Wicked“ zu lesen, ist es auf jeden Fall wert. Viel Spaß dabei!

Habt ihr schon etwas von der Reihe über Ivy und Ren gehört? Oder vielleicht sogar gelesen? Dann schreibt mir unbedingt eure Meinung! Würde mich sehr interessieren (:

Na, da bin ich schon gespannt, was andere Menschen zu diesem Buch sagen!

Schön, wenn meine Meinung geteilt wird! Die liebe Laura hat eine wunderbar süße und lustige Rezi über Torn mit uns geteilt, die ich euch natürlich nicht vorenthalten möchte. Hier kommt ein Ausschnitt:

Dieses Buch war so toll aufgebaut mit der Spannung und dem vielen Humor, ich liebe es, wenn ich wegen eines Buches laut loslachen muss und das hatte ich in diesem Buch – es war ein Spass, es war Spannung pur und auch die Liebesgeschichte kam nicht zu kurz.

Die liebe Jula – sie hat übrigens einen wunderschönen Blog – hat auch so ihre Meinung über Torn geteilt.

Torn – Eine Liebe zwischen Licht und Dunkelheit von Jennifer L. Armentrout ist eine sehr gelungene Fortsetzung in der Wicked – Trilogie. Die Protagonisten haben mir in dieser Geschichte besonders gut gefallen.

Autorin: Jennifer L. Armentrout
Verlag: Heyne
Seitenanzahl: 446

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