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[Dies & Das] Auf ein Neues …

Hallihallo ihr Lieben!

Heute möchte ich euch keine Rezension präsentieren, kein Buch anpreisen oder auch davon abraten, heute möchte ich einmal etwas ganz Anderes probieren. Ich möchte meine Gedanken mit euch teilen, mein Jahr Revue passieren lassen und auf das neue anstoßen.

2018. 

Es war ein Jahr voller Ereignisse. Ein Jahr mit vielen Hochpunkten. 

Eigentlich ist es wahnwitzig, wie schnell diese 365 Tage um gegangen sind. Gerade war noch Jänner. Schnee und Kälte. Februar. Nässe in Neapel und Sonnenschein in Pompeij. März. Lbm18, mit Bücherfreaks über mein liebstes Thema sprechen und den Alltag für zumindest ein Wochenende hinter mir lassen. April. Schule, lernen, Prüfungen. Mai. Barcelona. Eines der beeindruckendsten Gebäude kennenlernen, das ich jemals sehen durfte, die Sagrada Familìa. Juni. Sizilien. Glasklares Wasser, schwimmen bei Sonnenaufgang, ein paar unglaublich schöne Städte besichtigen. Juli. Mein Praktikumsmonat, das mich bestärkt hat, an meine Leidenschaft zu glauben und die Forschung in mein Herz zu lassen. August. Eine unglaublich inspirierende Reise, Marokko, eine so diverse Kultur von der unseren, Kamele auf der Autobahn und Ziegen auf den Bäumen. September. Realisieren, das ich nun endlich in meinem letzten Jahr bin, die Schule bald hinter mich bringe, mein wirkliches Leben in absehbarer Zukunft starten kann. Oktober. Fbm18, schreien vor Glück, weil ich endlich wieder ein Wochenende dem Buch widmen durfte, mit Herzchen in den Augen mich mit so vielen Bücherverrückten unterhalten habe. November. Das Monat, in dem ich endlich zu realisieren begonnen habe, dass ich mich unglaublich auf die Uni freue und das Thema Schule endlich abschließen möchte. Dezember. Weihnachten, Adventsmärkte, Kekse ausstechen, Musik hören, Geschenke verpacken und Stress, der nicht außer Acht gelassen werden darf.

2019

Es bleibt spannend.

Neapel – oder der einzige Tag mit Sonnenschein

Und das soll es nun gewesen sein? Mein Jahr? In ein paar Zeilen? Ich schreibe auf ein Neues, freue mich innerlich auf 2019, doch meine Angst beherrscht mich gerade eben noch. So positiv wie ich auf 2018 zurückschaue, 2019 wird definitiv die größte Herausforderung meines Lebens werden. Wisst ihr, das Leben ein Kindes läuft immer auf geregelten Bahnen ab, täglich grüßt das Murmeltier und so. Es gibt nichts, wo dir nicht jemand hilft, sich nich jemand an deine Seite stellt und dann ist der Kükenschutz plötzlich vorbei und man fällt. Man fällt von seiner in rosa gehaltenen Wolke, die einen seine ganz Kindheit gewärmt und versorgt hat, mit rasender Geschwindigkeit auf die Erde zu. Plötzlich ist alles unsicher, plötzlich ist man selbst verantwortlich für das, was man erreichen will.

Manchmal fühle ich mich wie Peter Pan, ich möchte einfach nicht erwachsen werden.

Kennt ihr das? Manchmal wäre es doch schöner, ein Kind zu bleiben, der Realität aus dem Weg zu gehen. Doch wenn ich eines gelernt habe, dann ist es das, dass man sein Leben selbst bestimmen kann. Dass ein Leben aus vielen kleinen und wunderbaren Momenten besteht und wenn man diese immer in Erinnerung behält, dann kann nichts schief gehen. Wir entscheiden selbst, ob wir Kinder wollen. Wann wir heiraten oder ausziehen. Welchen Beruf wir wählen und das wichtigste, wir entscheiden selbst, wann wir glücklich sind und was uns glücklich macht.

Die Sagrada Familìa in Barcelona

2019. Das kommende Jahr ist eine Zeitspanne der Veränderungen für mich. Am Ende des nächsten Jahres werde ich hoffentlich stolz sein auf das, was ich erreicht habe, doch gerade sehe ich nur all die im Moment noch unüberwindbaren Hürden vor mir. Mein Schulabschluss steht bevor, Aufnahmetests für Universitäten, das erste Semester an besagter Universität, mein 18. Geburtstag … und das alles in einem Jahr. 

Manchmal frage ich mich die selbe Frage in Dauerschleife: Wie? Wie soll ich das alles nur bewältigen? Warum genau ich? Und dann, na ja, dann rufe ich mir ins Gedächtnis, das ich weder die Erste noch die Letzte sein werde, die ihre Abschlussprüfungen (hoffentlich) bestehen wird. Also, was ist das Problem daran? Warum mache ich mir überhaupt Gedanken darüber? Vielleicht, weil das meine und Lillis größte bisherige Herausforderung des Lebens ist.

Ein Sonnenaufgang in Sizilien

Na ja, vielleicht liegt es an uns, diese Aufgabe anzunehmen. Haben wir eine Wahl? Wahrscheinlich nicht. Besonders Lilli hat sich zum Ziel gesetzt, eines Tages Medizin zu studieren und arbeitet nun hart darauf hin. Wird das kommende Jahr einfach? Nein. Werden wir es trotzdem versuchen? Ja. Warum? Weil jeder Menschen Ziele hat, und wir diese Ziele erreichen wollen. Es wird ein Jahr voller Hochs und Tiefs werden, Momente, in denen wir nicht mehr an uns glauben werden, Momente, in den wir die Hoffnung verlieren werden, Momente, in denen nur noch ein gutes Buch hilft. Und dann wird es jene geben, die einen positiv stimmen werden, zum Strahlen bringen, stolz auf alles, was wir geschafft haben, machen. Alles, was uns also übrig bleibt, ist an uns zu glauben und das Beste daraus zu machen.

Und auf einmal merke ich, dass es völlig egal ist, wie alt man ist oder ob man sich vor dem Erwachsensein fürchtet, tolle Momente erlebt man immer.

Ich wünsche mir ein Jahr, in dem ich nicht nur vor dem Schreibtisch sitze und büffle, ich wünsche mir ein Jahr, in dem ich viel lache und meine Zeit mit den liebsten Menschen verbringe. Ich hoffe, ich erreiche meine Ziele, für die ich auch zum jetzigen Zeitpunkt schon viel gearbeitet habe. Und jetzt liegt es nur noch daran, das Jahr zu leben. Mal sehen, was es bringt.

Wie sieht euer kommendes Jahr aus? Habt ihr viele Herausforderungen anstehen, die es zu bewältigen gilt?

Danke fürs Lesen,
Kathi

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