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[Dies & Das] Frankfurter Buchmesse 2018 – Messeerinnerungen

Hallihallo ihr Lieben!
Lilli und ich haben ein paar unglaublich inspirierende Tage in Frankfurt erlebt, haben viele tolle Menschen getroffen und unser Hobby wieder einmal auf viele neue Weisen lieben gelernt. Nun (verspätet aber doch) möchten wir euch unseren Messebericht präsentieren und euch ein bisschen mitnehmen zu einer Messe, die man nicht so schnell nicht wieder vergisst❤︎.

Freitag, 12. Oktober 2018

Unser Freitag hat unglaublich früh begonnen – schon um 3 Uhr!!! (Ja, ein bisschen Mitleid wäre nett😉) Aber nach einem Kakao (Lilli schwört drauf) war alles schon ein bisschen besser und wir sind zum Flughafen gefahren. Ja, wir sind die einzigen Menschen, die zur Buchmesse fliegen müssen, wir wissen es😂. Dort hatten wir dann jedenfalls ein improvisiertes Frühstück, das aus einem Orangensaft und einem Muffin bestanden hat. Dann ging es auch schon zum Gate und im Flugzeug haben wir den Sonnenaufgang bewundert und gelesen😍 – eine perfekte Mischung. (Also Lilli hat ja eigentlich geschlafen und nur ich habe gelesen, aber das verraten wir jetzt einmal niemandem.)

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Nachdem wir beim Flughafen ewig auf unser Gepäck warten mussten, waren wir kurze Zeit von den frankfurter Zügen überfordert, aber dann haben wir es irgendwie in die Stadt geschafft, den Koffer ins Hotel geschleppt und schon waren wir auf der Messe!!! Auf dem Weg dahin haben wir schon überall in der Stadt Werbungen gesehen und andere Blogger, das war unglaublich schön und hat unsere Vorfreude nur noch verstärkt.

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Und dann war es so weit, wir sind mit der Rolltreppe ins Messegebäude gefahren und die Atmosphäre war perfekt, schwungvoll und voller Erwartungen. Kaum waren wir in der Messe und haben unsere Bändchen abgeholt, wollten wir auch schon in unsere Halle stürmen – Halle 3, logisch😇. Nur, dass wir in Halle 3.1 angekommen sind und erst einmal ziemlich verwirrt waren. Nachdem wir dann aber wirklich in unserer Halle angekommen waren, haben wir erst einmal herumgeschaut, Verlage ausspioniert, über Bücher diskutiert, … alles, was eben zu einem guten Messetag dazugehört (:

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Zu Mittag haben wir unsere Messetradition fortgeführt und uns Crepes geholt (: Habt ihr auch ein typisches Essen auf der Messe? Danach haben wir es uns auf der Wiese gemütlich gemacht und zu lesen begonnen. Die Buchmesse ist wirklich der einzige Ort, wo man lesen kann, ohne blöd angeschaut zu werden!!! Wir haben unsere Mittagspause übrigens damit gerechtfertigt, dass wir in der Nacht so kurz geschlafen haben, aber um ehrlich zu sein, haben wir es einfach genossen, von so einer tollen Atmosphäre umgeben zu sein. Überall waren glückliche Menschen, auf der Wiese teilweise lesend, teilweise redend und gut gelaunt.

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Am Nachmittag hatten wir dann auch noch eines unser Highlights an unseren Messsetagen – das Interview mit der lieben Julia Dippel. Das verlinke ich euch einmal hier. Wir hatten ein sehr entspanntes Gespräch und haben einige interessante Antworten von ihr bekommen. Also wenn ihr zufällig einige Infos zum dritten Teil von „Izara“ wissen wollt … ihr wisst ja, wo ihr sie findet (;

Nachdem wir unser Pläuschen mit der lieben Julia beendet haben, sind wir noch kurz ins Hotel zurückgegangen, haben uns frisch gemacht und dann zur „Happy Hour“ vom Random House Verlag gegangen. Da haben wir bei einem Gewinnspiel mitgemacht und haben uns super gefreut, einen entspannten Abend mit Bloggerkollegen und Autoren verbringen zu dürfen. Am Stand haben wir eine sehr liebe Bloggerin kennengelernt, die Lara-Florence. Mit ihr haben wir auch noch am nächsten Tag einiges an Zeit verbracht (: Ansonsten haben wir die Snacks genossen und uns noch mit einigen anderen Bloggern unterhalten.

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Zum Hotel zurück haben wir dann den Sonnenuntergang genossen (: Wir sind müde im Bett gelandet, haben noch gelesen und ich habe in unser Interview hineingehört und war sehr zufrieden mit unserer Arbeit. Für mich und Lilli war das auf jeden Fall ein sehr gelungener erster Messetag, der uns Vorfreude auf den nächsten gemacht hat.

Samstag, 13. Oktober 2018

Und schon sind wir beim Samstag (: Was kann ich euch da erzählen? Also abgesehen davon, dass mich der Ausblick aus unserem Hotel so toll fand und wir uns schon unheimlich aufs Frühstück gefreut haben😂.

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Wir sind schon früh zur Messe aufgebrochen und wollten vor Messebeginn dort sein, allerdings waren die Unterschiede von Anfang an da: Viel, viel, viiieeeeel mehr Menschen. Ich meine, nicht, als hätten wir damit gerechnet, aber in dem Moment waren wir eine kurze Zeit überfordert damit, da wir viel länger zu unserer Halle gebraucht haben, uns durch die Menschen quetschen mussten and so on and so on … Der Samstag war für uns der „Es werden sich nie alle Signierstunden ausgehen“-Tag, da so gut wie alle Autoren, zu denen wir wollten, zwischen 11 und 13 Uhr signiert haben … das hat uns natürlich vor ein strategisches Problem gestellt, aber nachdem wir beim Frühstück lange und breit über unseren Schlachtplan diskutiert hatten, kamen wir fast vorbereitet zur Messe … Fast … aber dazu später mehr (:

Ganz zu Beginn sind wir bei der Signierstunde von der Nica Stevens beim Carlsen Verlag gewesen. Die Autorin ist wie zu erwarten sehr nett gewesen und Lilli und ich haben uns beide „Hüter der fünf Leben“ von ihr gekauft. Ich habe das Buch im Laufe des Tages auch ausgelesen gehabt und war leider etwas enttäuscht von dem Aufbau, aber die Idee an sich war sehr gut (:

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Danach sind wir einige Zeit über die Messe geschlendert, haben einige Zeit damit verbracht, Goodies zu sammeln und haben wunderschöne Beutel und Button beim Random House Verlag gefunden!! Außerdem haben wir uns wie schon am Vortag Lesezeichen beim Stand vom Thalia gemacht, die sind super schön geworden!!! In meinem aktuellen Buch verwende ich es auch und jedes Mal, wenn ich das Buch aufschlage, erinnere ich mich an die wunderschöne Zeit auf der Fbm18 zurück!!!

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Da wir dort aber schon relativ lange in der Schlange gestanden haben, sind wir dann ein wenig später als geplant in die Schlange für die Signierstunde von der Anne Freytag beim Heyne Verlag eingerückt, haben anfangs gelesen und uns dann mit anderen Bloggern unterhalten, unter anderem mit der lieben Charleen (: Nachdem ich dann „Mein bester letzter Sommer“ und „Nicht weg und nicht da“ signieren habe lassen können, bin ich auf Wolke sieben geschwebt und Lilli hat mich weiter zur Signierstunde von der lieben Ava Reed beim Drachenmondverlag gezerrt. Was würde ich nur ohne sie tun?

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Dort sind wir lange in der Schlange gestanden, aber wir beide hatten lesetechnische Unterhaltung, so ist uns auch nicht langweilig geworden. Bei der lieben Ava sind wir auch schon dieses Jahr in Leipzig gewesen und auch diesmal hat sie „Mondprinzessin“ und „Mondlichtkrieger“ fleißig signiert und dabei gestrahlt wie die Sonne persönlich. Wir haben auch noch Karten passend zu den Büchern bekommen und nun bin ich schon unglaublich gespannt, den zweiten Teil lesen zu können. (Auch, wenn ich gerade meinen SuB anhäufe und ich am liebsten fünf Bücher als nächstes lesen würde.)

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Dann ging es weiter zur Signierstunde von der Sarah Morgan. Schon letztes Jahr im Winter wollte ich unbedingt ein Buch von ihr lesen, ihr Schreibstil hat mich sofort angesprochen und es gibt so viele Leute, die von ihr schwärmen. Lilli und ich haben uns beide ein Weihnachtsbuch gekauft und ich bin schon unglaublich gespannt, zum Lesen zu beginnen!!! Die liebe Sarah war einfach so nett, hat sich Zeit für uns genommen und uns während dem Signieren zuggequasselt.

Und danach? Waren Lilli und ich kaputt. Glücklich, aber fertig. Die Crepes, die es auch am Samstag wieder gegeben hat, haben uns zu neuer Lebensenergie verholfen und eigentlich waren wir wirklich stolz auf uns, dass wir alle Signierstunden erfolgreich gemeistert haben. Bis sich herausgestellt hat, dass wir die von der Rose Snow beim Ravensburgerverlag vergessen haben. Aber na ja, ich bin trotzdem stolz auf unsere Leistung (:

Am Abend ist dann noch das Bookstagramtreffen bei der Außenrolltreppe gewesen, das mich und Lilli mit positiver Energie und Stolz gefüllt hat!!! So viele Menschen sind dort gewesen, dass außenstehende verwirrt geschaut haben und teilweise ein Fragezeichen auf ihren Gesichtern hatten. Das alles zählte in dem Moment aber nicht, denn wir haben wirklich unglaublich viele Leute getroffen, viele Menschen, die wir auch schon bei Signierstunden angetroffen haben, allerdings auch völlig neue Menschen. Es ist schon recht witzig, wie ich und Lilli normalerweise nie so sozial sind, wie auf diesen Treffen, aber in diesen Momenten weiß man einfach, dass wir alle etwas haben, für das wir leben, das uns täglich neu ein Lächeln aufs Gesicht zeichnet: Bücher, lesen, das geschriebene Wort.

Leider mussten wir auch schon relativ schnell wieder aufbrechen, weil Lilli noch zu einer Signiertstunde von der Raywen White wollte, zu der wir es auch ohne weitere Zwischenfälle geschafft haben (: Danach stand uns ein ruhiger Abend im Hotel bevor, wir haben beide gelesen, uns unterhalten und einfach Spaß gehabt.

Sonntag, 14. Oktober 2018

So schnell ging es und der letzte Messetag schon da. Klar, jeder einzelne Messetag kann durchaus anstrengend werden und doch wünscht man sich so viele mehr. Ich weiß nicht, wie ihr das empfunden habt, aber wir hatten das Gefühl, als wäre am Sonntag nun tatsächlich noch mehr los als am Samstag gewesen!!! Wir haben uns durch die Hallen gequetscht, geschoben und sind am Ende des Tages froh gewesen, dass wir nicht zerdrückt gewesen sind. Ganz in der Früh habe ich mir noch „Den Mund voll ungesagter Dinge“ von der lieben Anne Freytag gekauft, das Buch hätte ich schon gerne am Vortag signiert bekommen, allerdings gab es bei der Anne keinen Buchverkauf und ich musste mich damit abfinden, dass ich mir es am Sonntag unsigniert zulegen muss.

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Danach ging es zur Signierstunde von der Marah Woolf. Auch bei ihr in der Schlange – glaubt es oder glaubt es nicht – haben wir gelesen und uns so die Zeit vertrieben. Die Autorin war richtig lieb und auch sie hat sich für uns Zeit genommen (: Danach sind wir ein bisschen durch die Messe geschlendert (bei diesen Menschenmassen konnte man tatsächlich nicht mehr als schlendern) und Lilli hat sich nachher noch ein Buch von der Jasmin Romana Welsch beim Sternensandverlag signieren lassen. – Zwar hatten wir am Abend davor noch ein Buchdrama, weil schreckliche Dinge im Buch gelüftet worden sind, Lilli war aber trotzdem begeistert von „Krieger des Lichts“.

Danach haben wir es etwas ruhiger angehen lassen. Da in den Hallen schon sehr viele Menschen waren, sind wir ein bisschen draußen gelegen, haben die Atmosphäre genossen und gelesen, bis es uns an Abenteuerlust gepackt hat und wir die Halle 3.1 besuchen gegangen sind. Dort waren wir beim Knaur-Verlag, bei Rowohlt und dann noch bei Fischer Jugendbuch. Alles drei sehr interessant, die Bücher kannten wir allerdings alle schon und sie konnten uns nicht mehr mit etwas Neuem überraschen.

Das waren sie also, die letzten Stunden auf der Messe, bis wir uns verabschieden mussten. Danach sind wir noch einmal ins Hotel, haben all unsere Sachen geholt und hatten Gott sei Dank genug Zeit für den Weg bis zum Flughafen eingeplant, denn am Ticketautomaten sind wir geschlagene 20 Minuten in der Schlange gestanden. Fast wäre es schon so weit gewesen und wir hätten unsere Bücher rausgeholt, aber in dem Moment waren wir dann noch eine Spur zu angespannt – Und ja, Landkinder brauchen ein Ticket😂. Wir halten das psychisch nicht ohne aus.

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So ging es also zum Flughafen und wir waren einfach nur glücklich. Zufrieden. Mit einem breiten Grinsen am Gesicht sind wir also am riesigen Frankfurter Flughafen herumgeirrt und ich sage euch eines: Wien ist ein Witz gegen diese Dimension von Flughafen. Der Ernst des Lebens hat uns erst am Gate getroffen, als wir realisiert haben, dass wir am nächsten Tag eine Prüfung in Biologie hatten. Aber sogar das Lernen konnte unsere Laune nicht verderben.

Fazit

Die Momente, die wir in Frankfurt erlebt haben werde ich für immer in meinem Herzen tragen und auch noch in ein paar Jahren lächelnd darauf zurückblicken. Lilli und ich jedenfalls hatten ein super – wie wir es schon liebevoll getauft haben – „Realitätsfluchtwochenende“. Der Alltag hat uns zwar ziemlich schnell wieder überrollt, weswegen dieser Beitrag auch erst so spät kommt, aber das war es wert. Denn die Erinnerung daran bleibt uns❤️

Wie war euer Aufenthalt in Frankfurt? Habt ihr auch viele Signierstunden besucht oder eher den Austausch mit anderen Bloggern und Verlägen gesucht?

 

 

 

 

 

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3 Gedanken zu „[Dies & Das] Frankfurter Buchmesse 2018 – Messeerinnerungen“

      1. Ich hoffe es echt!!!! Ich war dort einmal, habe aber zero Blogger getroffen, was ich persönlich sehr enttäuschend fand, aber ich kannte auch noch so gut wie keinen 🙃 Ein schönes Wochenende euch beiden!

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